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Foto (© J. Drexler) v.l.: Prof. Dr. med. Axel Jubel (Ärztlicher Direktor und Chefarzt Unfall- und Wiederherstellungschirurgie), Judith Kniepen (Beauftragte der Geschäftsführung), Bezirksbürgermeisterin Julie Cazier, Teresa De Bellis-Olinger (Bürgermeisterin Köln), Stephan Prinz (Vorstand Josefs-Gesellschaft) und Frank Dünnwald (Geschäftsführer Eduardus-Krankenhaus)


Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Kaya Erdem

Josefs-Gesellschaft gAG
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Gesundheitswesen

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100 Jahre Verantwortung – Eduardus-Krankenhaus feiert seine Geschichte und die Zukunft

Festakt verbindet Tradition, gesellschaftliches Engagement und neue Perspektiven für die Versorgung im rechtsrheinischen Köln

Köln-Deutz. Mit einem Festakt hat das Eduardus-Krankenhaus sein 100-jähriges Bestehen gewürdigt und dabei deutlich gemacht, dass dieses Jubiläum weit mehr ist als ein historischer Meilenstein. Es ist die Geschichte eines Hauses, das seit einem Jahrhundert Verantwortung für exzellente Medizin und Pflege übernimmt. Am 16. März 1926 nahm das Krankenhaus seinen Betrieb auf, ermöglicht durch die Initiative des Kölner Bürgers Eduard Custodis. Hundert Jahre später, fast auf den Tag genau, begann die offizielle Jubiläumsfeier mit einem Wortgottesdienst in St. Heribert in Köln-Deutz. Im benachbarten katholischen Pfarrzentrum trafen sich Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Gesundheitswesen, Partner aus der Josefs-Gesellschaft, befreundete Unternehmen sowie viele Mitarbeitende, die das Haus heute prägen.
Geschäftsführer Frank Dünnwald eröffnete die Veranstaltung mit einem Rückblick, der zugleich eine Standortbestimmung war. 100 Jahre Eduardus, so Dünnwald, bedeuteten 100 Jahre Verantwortung und vor allem ein Jahrhundert gelebter Hoffnung. „Für unzählige Menschen war und ist dieses Haus ein Ort, an dem Hoffnung auf Gesundheit Wirklichkeit wird“, betonte er. Zugleich erinnerte er an die Kraft bürgerschaftlichen Engagements des Kölner Architekten Eduard Custodis, der das Grundstück für das Krankenhaus zur Verfügung stellte und somit wortwörtlich den Grundstein legte. Ein Beispiel dafür, wie gesellschaftliche Verantwortung konkrete Versorgung schafft.
Auch aus der Politik wurde diese Rolle gewürdigt. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann lobte in einer Videobotschaft die kontinuierlich hohe Qualität der medizinischen Versorgung des Eduardus-Krankenhauses. Kölns Bürgermeisterin Teresa De Bellis-Olinger hob insbesondere die Bedeutung des Eduardus für die rechtsrheinische Gesundheitsversorgung hervor und dankte für die verlässliche Arbeit über Generationen hinweg.
Stephan Prinz, Vorstand der Josefs-Gesellschaft, spannte den historischen Bogen noch weiter zurück: Bereits 1909 hat der Gründer der Kölner Josefs-Gesellschaft, Heinrich Sommer, die Vision einer „Deutzer Klinik“ verfolgt. Daraus ist 1926 die „Chirurgisch-orthopädische Anstalt“ entstanden, der Ursprung des heutigen Krankenhauses. Die Verbindung zwischen Träger und Krankenhaus ist deshalb bis heute eine besonders enge.

Dass dieses Jubiläum nicht nur von Rückblicken lebt, zeigt sich sowohl in der Gegenwart als auch in der Zukunft.

Aktuell behandelt das Eduardus-Krankenhaus jährlich rund 10.000 stationäre und 32.000 ambulante Patientinnen und Patienten und verfügt über die Fachkliniken Orthopädie und orthopädische Rheumatologie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Geriatrie mit Alterstraumatologie, Wirbelsäulenchirurgie, Sportorthopädie und Arthroskopie, Innere Medizin, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Plastische Chirurgie, Anästhesie und Intensivmedizin, zentrale Notaufnahme und Orthopädie-Technik. In der Pflegefachschule Köln am Krankenhaus werden seit über 70 Jahren Pflegeschülerinnen und Schüler ausgebildet. Die Orthopädie mit dem Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung und die spezialisierten Fachkliniken genießen über die Grenzen von Köln hinaus einen sehr guten Ruf.

Mit Blick in die Zukunft ist mit der Integration des benachbarten Evangelischen Krankenhauses Kalk in die Josefs-Gesellschaft ein entscheidender Schritt gelungen. Zwei traditionsreiche Häuser im rechtsrheinischen Köln arbeiten nun noch enger zusammen und es eröffnen sich neue medizinische Perspektiven. Eine Entwicklung, die die rechtsrheinische Gesundheitsversorgung nachhaltig sichern wird.

Der Festakt selbst blieb dabei bewusst nah an der Stadt Köln und ihrer Identität. Ein Auftritt des Kölner Künstlers Marc Metzger griff die Verbindung zum Karneval auf und erinnerte an einen besonderen Moment wenige Wochen zuvor: Rund 60 Mitarbeitende des Eduardus waren im Kölner Rosenmontagszug vertreten, eingeladen vom Festkomitee Kölner Karneval. Eine Auszeichnung, die den Stellenwert des Krankenhauses in der Stadtgesellschaft unterstreicht.

Zum Jubiläum hat das Eduardus-Krankenhaus einen Film produziert, der vor allem die Mitarbeitenden in den Mittelpunkt stellt, weil sie mit ihrer täglichen Arbeit das Krankenhaus prägen und spürbar machen, dass hinter jeder Behandlung Haltung, Engagement und Verantwortung stehen (www.eduardus.de).

Weitere Informationen: Josefs-Gesellschaft gAG, Köln
Die Pressefotos dieser Mitteilung stehen dem Empfänger honorarfrei zur Veröffentlichung im Zusammenhang mit diesem Thema zur Verfügung.


Pressematerial zum Herunterladen (PDF | 404 kb)


Pressefoto Eduardus-Krankenhaus Köln
Foto (© J. Drexler) v.l.: Prof. Dr. med. Axel Jubel (Ärztlicher Direktor und Chefarzt Unfall- und Wiederherstellungschirurgie), Judith Kniepen (Beauftragte der Geschäftsführung), Bezirksbürgermeisterin Julie Cazier, Teresa De Bellis-Olinger (Bürgermeisterin Köln), Stephan Prinz (Vorstand Josefs-Gesellschaft) und Frank Dünnwald (Geschäftsführer Eduardus-Krankenhaus)


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