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Susanne Walter

Marketingreferentin

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Ärzte-Training im mobilen High-Tech-Truck
Virtual Reality für Ärzte im Eduardus-Krankenhaus

OP-Trucks der Firma Stryker sind mit modernsten OP-Geräten in ganz Europa unterwegs. Am 3. März 2022 öffnete einer dieser riesigen medizinischen Experience-Trucks einen ganzen Tag lang vor dem Eduardus-Krankenhaus seine Innenräume für Ärzte und Pflegende. Stryker ist ein weltweit führender Hersteller und Anbieter medizintechnischer Produkte und Dienstleistungen.

Von 10 Uhr bis 16 Uhr bekamen Orthopäden, Unfall-, Plastische- und Allgemeinchirurgen sowie das Pflegepersonal Gelegenheit, ihr Operationswissen im Inneren dieses mobilen High-Tech-Trucks zu vertiefen und zu verfestigen. In dem zwölf Meter langen LKW befanden sich acht Operationstische mit modernsten Geräten sowie ein virtueller Operationssaal. Initiiert wurde diese mobile Ärztefortbildung von Dr. Nikolaus Szöke und Dr. Jochem Schunck, den Chefärzte der Klinik für Allgemeine Orthopädie und Rheumatologie.

Zeitsparendes interdisziplinäres Lernerlebnis

Schneiden, klemmen, sägen, bohren und fräsen: Mit modernstem Gerät wurden an Kunstknochen, sogenannten „Sawbones“ im Truck komplexe chirurgische Eingriffe simuliert und einstudiert. Die Ärzte konnten hier sehr gut experimentieren und üben. Parallel hierzu wurde ein fachübergreifendes innovatives Produktportfolio präsentiert, welches die Sicherheit, Effizienz und Nachhaltigkeit im OP erhöhen soll: Mit der chirurgischen Rauchgasabsaugung SafeAir und dem Abfallmanagementsystem Neptune zur Absaugung chirurgischer Flüssigkeiten, können Patienten, Chirurgen und Pflegepersonal besser geschützt werden. Gleichzeitig kann durch die Einsparung großer Mengen Abfall die CO2 Bilanz der Klinik verbessert werden.

Dr. Thorsten Hillmann, Oberarzt der Klinik für Allgemeine Orthopädie und Rheumatologie hat eine klare Meinung nach seinem Besuch im Inneren des Trucks: „In der Orthopädie und Unfallchirurgie gibt es laufend neue Verfahren und Techniken. Normalerweise fahren wir auf Kongresse und Fortbildungen, um uns stets auf den aktuellsten Stand der Medizin zu bringen. Besonders für unser Endoprothesenzentrum der Maximalversorgung möchten wir immer up to date sein. Mit dem Truck der Firma Stryker kam ein modernes, vollausgestattetes, digitales Trainingszentrum direkt vor unsere Klinik. Das sparte Zeit, war lehrreich und effektiv und ermöglichte uns ein Lernerlebnis gemeinsam mit Kollegen aller Fachdisziplinen.“

Virtuelle Planung im OP-Truck

„Besonders spannend fand ich ein Planungstool - die Virtual-Reality-Brille,“ sagte Dr. Nikolaus Szöke, „mit der VR-Brille können OP-Ausstattungen und Arbeitsabläufe virtuell geplant werden.“ Die VR-Brille wurde am 3. März von Thomas Dixon, dem Entwickler in der Stryker-Trauma-Unit, persönlich präsentiert. Pflegedienstleitung Heike Grützmacher freute sich über neue Erkenntnisse: „Wirklich faszinierend war dieses außergewöhnliche fachliche Angebot. Ich bin gespannt auf die Reaktionen der Mitarbeitenden und die daraus resultierenden Impulse für unsere Arbeitsabläufe.“

Komfortable Schutzausrüstungen

„Gerade in den heutigen Zeiten stehen bei uns die Hygiene und Schutz unserer Patienten und Mitarbeiter an erster Stelle“, erläuterte Dr. Jochem Schunck nach dem Trainings-Event. Er leitet gemeinsam mit Dr. Nikolaus Szöke die orthopädische Klinik und das Endoprothesenzentrum der Maximalversorgung. Beide Chefärzte waren sich einig: „Zu einem gut organisierten Operationsaal gehört Schutzkleidung, die Tragekomfort mit technischen und hygienischen Höchstleistungen verbindet.“

Bleibende Eindrücke

Stryker hatte ein gutes Hygienekonzept für alle Teilnehmer, die sich im Inneren des Trucks befinden, entwickelt. Um jedoch die Anzahl der Besucher auf einem vertretbaren Niveau zu halten zu können, durften hauptsächlich die Anwender im Eduardus-Krankenhauses das Innere des OP-Trucks betreten. Stryker versprach gegen Ende des mobilen Trainings: „Die im Truck angebotenen theoretischen und praktischen Experimente werden einen bleibenden Eindruck hinterlassen.“