Wesentlich
für den Heilerfolg nach orthopädischen Erkrankungen, Operationen
und unfallchirurgischen Eingriffen ist eine auf hohem medizinischen
Niveau stehende Nachbehandlung. Die ambulante, wohnortnahe
Rehabilitation hat sich dabei als neue Nachbehandlungsmethode in den
letzten Jahren hervorragend bewährt.
Nach
der Entlassung aus dem Krankenhaus kann der Patient hierbei die
durch den Unfall oder Operation noch verbliebenen Bewegungseinschränkungen
und
Funktionseinbußen beheben oder mindern, ohne die gewohnte häusliche
Umgebung erneut verlassen zu müssen. An den Wochenenden
erfolgt
keine Therapie.
Wesentlich
für das in der Rehabilitation tätige ärztliche und therapeutische
Team ist nicht nur die Krankheit und deren Heilung, sondern auch
deren Auswirkung auf die alltägliche und berufliche Funktionsfähigkeit.
Im Sinne der Ganzheitlichkeit werden neben dem zur Rehabilitation führenden
Leiden auch weitere Defizite bzw. Funktionsstörungen berücksichtigt,
die zur Einschränkung von Alltagsbewältigung und Erwerbsfähigkeit
führen. Hierzu zählt auch die Behandlung von Risikofaktoren,
gesundheitsgefährdendem Lebensstil sowie die Unterstützung bei der
Krankheitsbewältigung.