Schmerzambulanz
Nach beinahe jeder Operation treten Schmerzen auf. Eine wirkungsvolle Schmerztherapie dient dem Wohlbefinden des Patienten und führt zu geringeren Komplikationen und einer schnelleren Heilung. Daher legt das Eduardus-Krankenhaus großen Wert auf eine effiziente postoperative Schmerztherapie.
Bei Eingriffen, die erfahrungsgemäß besonders starke Schmerzen verursachen, legt der Anästhesist bereits während der Operation verschiedene Katheter zur Regionalanästhesie an, über die nach der Operation eine sehr wirksame Schmerzausschaltung erfolgen kann. Ein ähnlich wirksames Verfahren ist die sogenannte „Patienten-Kontrollierte-Analgesie” (PCA), bei der der Patient die Schmerzmittelabgabe selbst steuern kann.
Die Schmerzambulanz am Eduardus-Krankenhaus behandelt auch Patientinnen und Patienten mit chronischen Schmerzen. Dort wird für jeden Patienten ein individueller Therapieplan erstellt, der mehrere Komponenten umfasst. Hierzu zählen je nach Art der Schmerzen Krankengymnastik und Ergotherapie, psychologische Betreuung, medikamentöse Behandlung, Elektrotherapie sowie Nervenblockaden. Die Dauer der Behandlung in der Schmerztherapie beträgt zwischen sechs Monaten und zwei Jahren und findet in enger Zusammenarbeit mit dem niedergelassenen Arzt statt.
Was kann in der Schmerzambulanz geleistet werden?
Die ambulante Schmerztherapie hat das Ziel, die Schmerzen unter den Bedingungen des täglichen Lebens zu lindern. Wie weit die Schmerzen reduziert oder ganz beseitigt werden können, hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab. Genau diese Frage, was mit der Schmerztherapie im Einzelfall erreicht werden kann, wird insbesondere in dem Erstgespräch mit dem Patienten geklärt.
Schwerpunkte
- Krebserkrankungen
- Rückenschmerzen
- Schulterschmerzen
- Nackenleiden
- Kopfschmerzen
- Durchblutungsstörungen
- Phantomschmerzen






