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Minimalinvasive Operation beim Kniegelenkersatz
Das Kniegelenk zählt zu den am stärksten belasteten Gelenken im menschlichen Körper, welche bewegungsabhängig bis zum Vierfachen des eigenen Körpergewichtes tragen muss. Aufgrund dieser Belastung kommt es im Laufe des Lebens zu Abnutzungserscheinungen am Kniegelenk. Diese müssen jedoch nicht immer das gesamte Gelenk betreffen, so dass der Einsatz einer Teil-Endoprothese möglich und sinnvoll sein kann. In diesem Fall kann nach der minimalinvasiven Operationsmethode operiert werden. Hierbei handelt es sich um eine Weiterentwicklung eines etablierten Verfahrens. Der Hautschnitt ist um ein Drittel kürzer als bei dem offenen Verfahren. Es handelt sich hierbei jedoch um eine sehr anspruchsvolle Operation, so dass diese nur von einem sehr erfahrenen Operateur durchgeführt werden sollte. Im Eduardus-Krankenhaus wird bereits seit langem nach dieser Methode operiert und jeder Einzelfall sorgfältig abgewogen, welche Operationsmethode die richtige ist.
Minimalinvasive Operation beim Hüftgelenk
Wie auch bei der minimalinavsiven Knieoperation ist das Hauptmerkmal der minimalinvasiven Operationstechnik in der Hüftendoprothetik die deutlich kürzere äußere Narbe. Die Nabe kann, dank der minimalinvasiven Technik, bis auf die Hälfte der Länge reduziert werden. Hinzu kommt, dass der Blutverlust minimiert und damit die Krankenhausliegezeit verringert werden kann. Wie bereits oben bei der Knieendoprothetik beschrieben, muss jedoch jeweils im Einzelfall entschieden werden, welche Operationstechnik für den Patienten am geeignetsten ist.
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