Vorsorge entlarvt Darmkrebs im Frühstadium
Köln, 18. Januar 2007.
In Deutschland erkranken Jahr für Jahr rund 66.000
Menschen an Darmkrebs. Tendenz steigend. 29.000
Menschen sterben an dieser Krebsform. Viele von ihnen
hätten gerettet werden können, wenn die Erkrankung
frühzeitig erkannt und behandelt worden wäre: durch
eine regelmäßige – und kostenlose -
Darmkrebs-Vorsorge. Für wen sich welche Form der
Vorsorge eignet erfahren Interessenten in einem
Deutzer Bürgerforum am 25. Januar ab 17.00 Uhr im Kölner
Eduardus-Krankenhaus. Referent ist Dr. Holger
Spangenberger, Departmentleiter Gastroenterologie.
Zudem wird Dr. Rahim Lang, chirurgischer Chefarzt,
Fragen aus dem operativen Bereich beantworten. Der
Eintritt ist kostenfrei. Für Rückfragen steht
Christina Schnock unter der Durchwahl 0221/8274-2295
zur Verfügung.
Heute wird eine ganze Anzahl an möglichen
Präventionsmaßnahmen im Kampf gegen den Darmkrebs
propagiert: Einiges, wie eine gesunde Lebensweise mit
einer ausgewogenen Ernährung und regelmäßiger
Bewegung, ist eine grundlegende Säule, um die körperliche
und geistige Gesundheit zu erhalten. Anderes, wie
beispielsweise präventive Medikamente, sind heute
noch nicht als Darmkrebsvorsorge geeignet. Hier hilft
einzig die Vorsorgeuntersuchung beim Arzt.
Zur
Vorsorge gibt es einen Stuhltest, mit dem verstecktes
Blut im Stuhl oder tumortypische Eiweiße/DNA
nachgewiesen werden können. Viel genauer ist aber die
Vorsorge-Darmspiegelung. „Die Früherkennung des
Darmkrebs ist deshalb so wichtig, weil etwa 95 Prozent
der Darmkrebserkrankungen ein Befall des Darms mit zunächst
gutartigen Polypen vorausgeht. Diese können bei einer
Darmspiegelung, der so genannten Koloskopie, entdeckt
und zugleich entfernt werden. Eine
Darmspiegelung wird in der Regel ambulant und mit
Sedierung, so dass der Patient nur wenig von der
Untersuchung mitbekommt, durchgeführt. Nach der
Untersuchung und einer kurzen Ausschlafphase können
die Patienten wieder nach Hause gehen.“,
erklärt Dr. Spangenberger.
Das
tückische am Darmkrebs ist, dass diese Erkrankung im
Frühstadium in aller Regel keine Symptome zeigt. Der
Patient ist also meist völlig schmerzfrei. Kommt es
zu spürbaren Symptomen, ist die Erkrankung bereits
fortgeschritten und eine Heilung erschwert. Deshalb
spricht man auch von der „stillen Krankheit“.
Abdruck honorarfrei. Belegexemplar erbeten.
Herausgeber: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Eduardus-Krankenhauses gGmbH
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