Die
Gesundheits- und Krankenpflegeschule am
Eduardus-Krankenhaus ist in neue Räume umgezogen und
hat die Zahl der Ausbildungsplätze um 25 Prozent erhöht.
Köln, den 19. Oktober 2006
Zum neuen Ausbildungslehrgang, der Anfang Oktober
startete, ist die Gesundheits- und Krankenpflegeschule
am Eduardus-Krankenhaus in neue Räumlichkeiten
umgezogen. Die Ausbildungsstätte, die sich bisher in
dem in die Jahre gekommenen alten Personalwohnheim in
der Alemannenstraße befand, ist nun in völlig neu
errichtete Räumlichkeiten im Souterrain des
Krankenhauses untergebracht. „Hier hatten wir völlig
freie Gestaltungsmöglichkeiten: Von der
Raumaufteilung bis zur technischen Ausstattung. Die Räume
sind hell und freundlich eingerichtet sowie mit
modernster Multimediatechnik wie Beamern und PCs in
allen Klassenräumen, ausgestattet“, freut sich
Andreas Mertens, Schulleiter der Gesundheits- und
Krankenpflegeschule. Und auch die Schüler begrüßen
den Umzug: „Der so genannte Sozialraum bietet die Möglichkeit,
sich außerhalb des Klassenraumes zusammen zu
setzen“, so Claudia Schnabel, Schülerin im zweiten
Ausbildungsjahr. Und ihr Klassenkamerad Ali Zarouali
hebt hervor, dass den Schülern neben den technischen
Neuerungen wie Beamer auch eine größere Präsensbibliothek
mit Internetarbeitsplatz zur Verfügung steht.
Mit dem Umzug in die neuen, erweiterten Räume
konnte zudem die Klassenstärke pro Lehrgang erhöht
werden. In dem neuen Ausbildungsjahrgang wurde die
Kursstärke von 20 auf 25 Teilnehmer erhöht. „Damit
können wir immer noch nur einem Bruchteil der
Bewerber einen Ausbildungsplatz anbieten. Aber wir
haben dank der größeren Klassenräume immerhin eine
Steigerung um 25 Prozent erreicht“, so Andreas
Mertens. Jedes Jahr gehen knapp Tausend Bewerbungen
bei der Gesundheits- und Krankenpflegeschule ein.
Neben den formalen Vorraussetzungen zur Ausbildung
wird in Einzelgesprächen sondiert, welche Bewerber
gut zur Philosophie des Hauses passen. „Im
Eduardus-Krankenhaus wird eine personenorientierte
Pflege gelehrt und gelebt. Uns ist es daher wichtig,
dass unsere Schüler ein dementsprechendes
Menschenbild mitbringen und im Pflegealltag den Mensch
in den Mittelpunkt ihres Handelns stellen“, erklärt
Andreas Mertens das Auswahlverfahren. Dass dieses
Menschenbild nicht nur für den Umgang mit den
Patienten, sondern auch zur Schulphilosophie gehört,
wird von den Schülern honoriert: „Im Vergleich zu
anderen Bewerbungsgesprächen hatte ich das Gefühl,
dass ich als Mensch, als Persönlichkeit mit sehr
speziellen Fähigkeiten, wahrgenommen werde und
gewollt bin. Bei anderen Bewerbungsgesprächen kam ich
mir wie eine Bittstellerin vor“, beschreibt Katrin
Wolfertz, Schülerin im zweiten Lehrjahr.
Auch auf Seiten der Absolventen des so genannten
Oberkurses, der Ende August 2006 Examen machte, weiß
Andreas Mertens Erfreuliches zu berichten: „Ein großer
Teil der ehemaligen Schüler, kam nach der Ausbildung
in eine Anstellung: Neben Arbeitsplätzen im
Eduardus-Krankenhaus wurden Stellen innerhalb der
JG-Gruppe, zu der auch das Eduardus-Krankenhaus gehört
oder in einer anderen Einrichtung, welches wie auch
das Eduardus-Krankenhaus, einen Gestellungsvertrag mit
der DRK-Schwesternschaft Bonn e.V. hat, angeboten.“
Herausgeber: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Eduardus-Krankenhauses gGmbH
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