Dr. Jürgen Koscielny von der Charité-Berlin stellte neue Verfahren zur Erkennung und Behandlung von Venenverschlüssen vor
Köln, 14. 07. 2005.
Für das 2. Deutzer Symposium am 13. Juli 2005 hatte Dr. Rahim Lang, der Chefarzt der Chirurgie des Eduardus-Krankenhauses, einen Kollegen der Universitätsmedizin Berlin verpflichtet. Dr. Jürgen Koscielny von der Charité Berlin stellte neue Verfahren vor: "Die Folgen der Thrombose, zum Beispiel Lungenembolie und offene Beine, können durch frühzeitige schnelle Therapie weitestgehend vermieden werden."
Mit über 50 Teilnehmern war das 2. Deutzer Symposium im Eduardus-Krankenhaus ein großer Erfolg, da sich immer mehr niedergelassene Ärzte aus der Region über neuere medizinische Forschung informieren.
Die Krampfaderchirurgie hat im Eduardus-Krankenhaus eine lange Tradition. Deshalb wurde der Vortrag durch einen Workshop mit Dr. Gisela Trein zur "Apparativen Diagnostik des Venensystems" ergänzt.
"Wir wollen neben der medizinischen Versorgung auch zur ständigen Fortbildung der niedergelassenen Ärzte sowie unseren Personals beitragen", sagte Dr. Lang. "Deshalb freuen wir uns über das große Interesse am 2. Deutzer Symposium. Im Herbst werden wir mit dem Thema "Dickdarmkrebs ist heilbar" auch eine Informations-Veranstaltung für Kölner Bürger und betroffene Patienten anbieten."
Die Ursachen für den Verschluss einer Vene durch ein Blutgerinnsel (Thrombose) sind vielfältig: Häufig betrifft es Patienten, die länger liegen müssen, die sich größere Operationen unterziehen müssen , die die "Pille" einnehmen und rauchen oder die einen Arm oder ein Bein ruhigstellen müssen. In manchen Fällen ist ein familiärer Gendefekt die Ursache der Erkrankung. Auch Krebspatienten sind von Thrombose betroffen. Bei Kombination dieser Ursachen erhöht sich das Risiko.
Das Ulcus cruris, auch offenes Bein genannt, mit ca. 1.5 Mio. Betroffenen in der Bundesrepublik Deutschland eine relativ häufige Erkrankung, wird zumeist durch dauerhafte Venenschwäche als Folge der Thrombose verursacht.
Das Eduardus-Krankenhaus in Köln-Deutz wurde 1926 in Trägerschaft der Josefs-Gesellschaft mit dem Schwerpunkt der Orthopädie gegründet. Das Gesundheitszentrum mit knapp 300 Betten umfasst insgesamt sieben Fachabteilungen mit vielfältigen ambulanten Diensten und weiteren Serviceangeboten.
Der Fachvortrag von PD Dr. med. Jürgen Koscielny von der Charité -Universitätsmedizin Berlin steht
hier zum Abruf bereit:
PowerPoint-Datei
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