18.07.17 09:59 Alter: 68 days
Kategorie: Eduardus-Krankenhaus Pressemitteilungen
18.07.17

Atmungstherapeut Steven Taubner unterstützt die Klinik für Innere Medizin

Die pneumologische Kompetenz der Abteilung wird weiter ausgebaut.


Steven Taubner ist Atmungstherapeut (Deutsche Gesellschaft für Pneumologie), examinierter Krankenpfleger und Student der Betriebswirtschaft für Gesundheitswissenschaften.

„ In jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben!“ ( H. Hesse)

Die Klinik für Innere Medizin, unter der Leitung der Chefärzte Dr. Giebisch und Dr. Brombach (Fachärzte für Pneumologie) hat seit  April dieses  Jahres den Atmungstherapeuten (DGP) Steven Taubner als neuen Mitarbeiter gewonnen. Somit wurde ein weiterer wichtiger Schritt gemacht, um die pneumologische Kompetenz der Abteilung weiter  zu verbessern, u.a. ist eine intensivierte Versorgung der Patienten mit chronischer Atemschwäche geplant. Darüber hinaus wird die Entwöhnung („Weaning“) von  schwer erkrankten Patienten mit Beatmung verbessert. Dafür ist mittelfristig, auch durch die intensive Mitarbeit der Geschäftsführung des Krankenhaus ermöglicht, eine räumliche Ausweitung der Abteilung geplant, damit die Versorgung der oben genannten Patienten räumlich konzentriert in einer angenehmen Atmosphäre stattfinden kann.

Das Krankenhaus und die Klinik für Innere Medizin führen somit konsequent den 2013 eingeschlagenen Weg fort, die Innere Medizin des Eduardus-Krankenhauses auch in Richtung Pneumologie auszubauen und tragen damit der Entwicklung Rechnung, daß immer mehr Menschen unserer älter werdenden Gesellschaftan an einer Erkrankung der Atmung leiden.

Der Atmungstherapeut Steven Taubner ist examinierter Krankenpfleger und wurde als Atmungstherapeut nach dem Curriculum der deutschen Gesellschaft für Pneumologie ausgebildet. Er studiert zusätzlich Betriebswirtschaft für Gesundheitswissenschaft. Herr Taubner wird somit ein entscheidendes Bindeglied innerhalb der Klinik für Innere Medizin sein. Er wird die pneumologische Kompetenzen zwischen Intensivstation, Normalstation und Schlaflabor bündeln und diese in Zusammenarbeit mit den pneumologisch tätigen Ärzten des Hauses intensivieren und die Patienten von Anfang der Behandlung mit betreuen. Herr Taubner hat sich ambitionierte Ziele innerhalb der Abteilung gesteckt. Zunächst soll der Ausbau einer sog. IMC (Intermediate Care Station) in Angriff genommen werden, um langfristig das Beatmungszentrum der Klinik für Innere Medizin mit Weaning und Nicht-invasiver Beatmung atmungstherapeutisch zu leiten.

Herr Taubner wird dabei seine Erfahrungen und Kenntnisse, die er an einer der führenden Kliniken der Region und durch eigene intensive Fortbildung erworben hat, einbringen:
"Patienten, die nach langer Zeit wieder in die Lage gebracht werden selbstständig zu atmen, erleben dies als grundlegende und beglückende Erfahrung. Dabei zu helfen, macht ein Großteil meiner Motivation aus und ist ein Faszinosum in meinem Beruf!", so Steven Taubner selbst zu seiner Tätigkeit. Er wird sich dabei nicht nur um die körperlichen, sondern auch um die seelischen Bedürfnissen dieser speziellen Patienten kümmern.

Die Chefärzte der Abteilung freuen sich somit, daß er seine profunden Kenntnisse (Anatomie, Physiologie, Physiotherapie und Motivationspsychologie) an den Schnittstellen der Beatmungsmedizin möglichst selbstständig einbringen wird und durch seine Zusatzausbildung in der Lage ist einen realistischen betriebswirtschaftlichen Rahmen zu beachten.

Wir wünschen Herrn Taubner einen guten Start und gutes Gelingen und freuen uns, daß wir ihn für das Eduardus-Krankenhaus Deutz gewinnen konnten: